Monatsportraits
In diesem Bereich wird jedes Monat ein aktueller Artikel geschrieben, der inhaltlich interessante Themen rundum Natur, meiner Arbeit oder auch mir am Herzen liegende Themen umfasst.
März 2026
Frühling genießen trotz Allergie -Die besten Tipps für dich!
Die Sonne scheint, die Natur erwacht – doch für viele Allergiker beginnt jetzt die herausforderndste Zeit des Jahres. Juckende Augen, Niesanfälle und eine verstopfte oder laufende Nase können den Frühlingszauber schnell trüben. Doch das muss nicht sein!
Die Natur hält wertvolle Helfer für uns bereit, die das Immunsystem stärken und Allergiesymptome lindern können. Neben bewährten Pflanzenwirkstoffen spielt auch die Aromatherapie eine wichtige Rolle, um das Wohlbefinden in der Allergiezeit zu verbessern.
Was passiert bei einer allergischen Reaktion?
Eine Allergie ist eine übermäßige Reaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Substanzen, die als Allergene bezeichnet werden. Dazu gehören unter anderem Pollen, Tierhaare, Hausstaubmilben, Schimmelpilze oder bestimmte Nahrungsmittel. Das Immunsystem erkennt diese fälschlicherweise als Bedrohung und löst eine Reaktion aus, die sich in Symptomen wie Niesen, Hautausschlägen, Juckreiz, Atembeschwerden oder sogar schweren allergischen Reaktionen äußern kann.
Viele Menschen möchten nicht sofort zu Antiallergika oder Kortison greifen. Zum Glück gibt es pflanzliche Alternativen, die das Immunsystem regulieren und Beschwerden lindern können.
✅ Tragantwurzel – Stärkt das Immunsystem und kann allergische Reaktionen abmildern.
✅ Schwarzkümmelöl – Hat entzündungshemmende Eigenschaften und kann helfen, die Atemwege freizuhalten.
✅Johannisbeerspray (Gemmotherapie) – Die Knospen der Schwarzen Johannisbeere gelten als natürliches Kortison, das entzündungshemmend wirkt – ohne die bekannten Nebenwirkungen synthetischer Präparate.
✅ Ätherische Öle – Unterstützen die Atemwege, beruhigen das Immunsystem und können allergische Symptome lindern.
Aromatherapie – eine natürliche Hilfe bei Allergien
Eine gezielte Aromabehandlung kann Allergikern spürbare Erleichterung bringen. Bestimmte ätherische Öle haben eine beruhigende Wirkung auf Haut und Schleimhäute, unterstützen das Immunsystem und wirken entzündungshemmend, abschwellend und regulierend.
Egal, ob als Raumduft, Inhalation oder sanfte Einreibung – ätherische Öle können helfen, allergische Beschwerden auf natürliche Weise zu lindern.
Möchtest du herausfinden, welche Öle dir am besten helfen?
Vereinbare einen Termin und erlebe, wie eine gezielte Aromabehandlung deine Symptome spürbar lindern kann! Lass dich individuell beraten und finde die beste natürliche Unterstützung für dich.
Zusätzliche Tipps bei Pollenallergie
✅ Luftreiniger & Pollenfilter nutzen – sowohl für die Wohnung als auch im Auto.
✅ Stoßlüften statt Fenster kippen, am besten früh morgens oder spät abends.
✅Getragene Kleidung und Schuhe nicht im Schlafzimmer aufbewahren, um Pollen zu vermeiden.
✅ Regelmäßig feucht wischen, um Staub und Allergene zu reduzieren.
✅ Brille oder Sonnenbrille tragen, um die Augen vor Pollen zu schützen.
✅ Haare vor dem Schlafen waschen, um Pollen vom Kopfkissen fernzuhalten.
✅ Nasendusche verwenden, um Pollen aus der Nase zu spülen.
✅Alkohol meiden, da er die Schleimhäute reizt, die Gefäße erweitert und dadurch allergische Symptome verstärken kann.
✅Ätherische Öle gezielt einsetzen, um die Atemwege zu unterstützen und Entzündungen zu lindern.
Möge diese Saison für euch leicht und unbeschwert sein!


Februar 2026
Verführerische Hautpflege zum Valentinstag

Sinnliche Peeling-Herzen für streichelzarte Haut
Der Valentinstag lädt dazu ein, Liebe bewusst zu zelebrieren – für andere, aber auch für uns selbst. Kleine Rituale, achtsame Berührungen und sinnliche Düfte können dabei wahre Wunder wirken. Eines meiner liebsten Rezepte möchte ich heute mit dir teilen: selbstgemachte Peeling-Herzen, die Haut und Sinne gleichermaßen verwöhnen.
Dieses Peeling schenkt dir eine wunderbar weiche, gepflegte Haut und umhüllt dich gleichzeitig mit einem warmen, sinnlichen Duft aus Schokolade, Kaffee und Orange. Die Kombination wirkt belebend und zugleich wohltuend – perfekt für einen kleinen Verwöhnmoment allein oder als liebevolles Geschenk zum Valentinstag.
Peeling-Herzen – Rezept für Herz & Haut
Zutaten:
3 EL Kakaobutter
1 EL Mandelmus
2 TL Kakaopulver (Backkakao)
3 TL Kaffeesatz (getrocknet)
1 TL Kardamom
5 Tropfen ätherisches Orangenöl
Zubereitung
Kakaobutter und Mandelmus in einem Becherglas im Wasserbad langsam schmelzen. Kakaopulver, Kaffeesatz und Kardamom in die flüssige Masse einrühren. Die Mischung kurz abkühlen lassen und anschließend das ätherische Orangenöl hinzufügen. Die Masse in kleine Formen (z. B. Silikonformen in Herzform) abfüllen. Im Kühlschrank vollständig aushärten lassen.
Anwendung & Haltbarkeit
Die Peeling-Herzen werden am besten kühl und trocken gelagert und sind so mehrere Wochen haltbar.
Bei der Anwendung genügt ein kleines Herz: Mit sanften, kreisenden Bewegungen auf der feuchten Haut einmassieren und anschließend abspülen. Die Haut fühlt sich danach genährt, weich und wunderbar gepflegt an.
Dieses Rezept eignet sich auch wunderbar als kleines Geschenk – selbstgemacht, liebevoll und von Herzen.
Ich wünsche dir viel Freude beim Rühren, Genießen und Verwöhnen – und einen Valentinstag voller Wärme, Sinnlichkeit und kleiner Wohlfühlmomente. 💗
Inspiration: Katharina rührt
Jänner 2026
Warum handgesiedete Seifen so wertvoll sind

In einer Welt voller industriell gefertigter Pflegeprodukte entdecken immer mehr Menschen die alte Kunst des Seifensiedens neu – und das hat gute Gründe. Selbstgesiedete Seifen sind nicht nur ein Stück traditionelles Handwerk, sondern auch ein hochwertiges Pflegeprodukt, das sich deutlich von herkömmlicher Massenware unterscheidet.
Was macht selbstgesiedete Seifen so besonders?
Der größte Unterschied liegt in den Inhaltsstoffen: Industriell hergestellte Seifen und Duschgele enthalten häufig synthetische Zusätze wie künstliche Duft- und Farbstoffe, Konservierungsmittel oder Tenside auf Erdölbasis. Diese können die Haut austrocknen, reizen oder ihr Gleichgewicht stören.
Handgesiedete Naturseifen dagegen bestehen aus pflanzlichen Ölen und Fetten, die sorgfältig ausgewählt und schonend verarbeitet werden. Ein wertvoller Bestandteil bleibt dabei erhalten: Glycerin. Dieses entsteht bei der Verseifung ganz natürlich, wird in der industriellen Produktion aber oft herausgefiltert, weil es sich teuer weiterverkaufen lässt. Dabei ist gerade Glycerin ein echter Schatz für die Haut – es wirkt feuchtigkeitsspendend, rückfettend und schützt den natürlichen Säureschutzmantel.
Natürlich, individuell und nachhaltig
Wer seine Seifen selbst sieden oder handgesiedete Produkte kaufen möchte, entscheidet bewusst:
- Keine Tierversuche, kein Palmöl (wenn gewünscht): Man kann genau bestimmen, welche Rohstoffe verwendet werden.
- Individuelle Rezepturen: Jedes Öl bringt eigene Pflegeeigenschaften mit – Olivenöl macht die Seife mild und cremig, Kokosöl sorgt für Schaum, Kakaobutter nährt die Haut. Auch ätherische Öle, Kräuter oder Peelingzusätze können nach Belieben ergänzt werden.
- Nachhaltigkeit: Selbstgesiedete Seifen sparen Verpackungsmüll – kein Shampoo, Duschgel oder Waschmittel mehr in Plastikflaschen. Außerdem können regionale und biologische Zutaten verwendet werden.
Hautpflege mit Mehrwert
Eine gut gereifte, überfettete Naturseife reinigt sanft, ohne auszutrocknen. Sie eignet sich nicht nur zum Händewaschen, sondern für den ganzen Körper, manche sogar für die Haarwäsche oder Rasur. Dank der individuellen Überfettung bleibt immer ein kleiner Anteil unverseifter Öle in der Seife zurück – das ist pure Pflege für die Haut.
Ein Stück Tradition neu entdeckt
Früher war es selbstverständlich, Seifen selbst herzustellen – im Haushalt genauso wie für die Körperpflege. Heute feiern diese handgemachten Seifen ein Comeback. Sie verbinden altes Wissen mit modernen Ansprüchen an Nachhaltigkeit, Gesundheit und Kreativität.
Fazit:
Selbstgesiedete Seifen sind mehr als nur ein Hygieneprodukt – sie sind ein Stück Handwerk, Natur und Achtsamkeit. Wer einmal die Erfahrung gemacht hat, eine handgesiedete Seife zu verwenden, merkt schnell: Hier stecken nicht nur hochwertige, pflegende Rohstoffe drin, sondern auch Herzblut, Kreativität und ein bewusster Umgang mit unserer Umwelt.
PS: Du willst selbst ausprobieren, wie aus Öl, Lauge und Kreativität eine Seife entsteht? Dann sei gerne bei meinem nächsten Workshop dabei!

„Wie die Natur wandeln auch wir uns – Monat für Monat, Schritt für Schritt.“
